Konzeption - Unternehmensbenchmarking

Projektziele

Ziel des Unternehmensbenchmarking ist es, durch eine objektive Darstellung der Leistungsfähigkeit eine weitere Optimierung der Unternehmensentwicklung, des Managements und der Steuerung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die Initiative den Betreibern eine Hilfestellung bieten, die gestiegenen technischen, rechtlichen und organisatorischen Anforderungen in einem sich ändernden Umfeld effizient zu beherrschen.

Die Analyse orientiert sich an den Zielen der deutschen Siedlungswasserwirtschaft, das heißt an langfristiger Ver- und Entsorgungssicherheit, einer hohen Qualität bei der Aufgabenerfüllung sowie wirtschaftlicher Effizienz verbunden mit hoher Kundenzufriedenheit und der nachhaltigen Leistungserbringung. Daher umfasst das Projekt Kennzahlen zur Qualität, der technischen Sicherheit, der Nachhaltigkeit, des Kundenservice und zu der Wirtschaftlichkeit.

Da kleine Unternehmen jedoch andere Möglichkeiten haben Daten zur Verfügung zu stellen als große Unternehmen, ist die Datenerhebung in zwei verschiedenen Erhebungstiefen möglich.

Für die Teilnehmer im Basismodul werden als Ergebnis hoch aggregierte Kennzahlen für eine erste qualifizierte Positionsbestimmung im Branchenvergleich zur Verfügung gestellt. Im Standardmodul wird darüber hinaus eine erste Betrachtung von betrieblichen Organisationseinheiten durchgeführt. Dies führt zu einer vertieften Positionsbestimmung, welche auch bereits die grobe Identifikation von Problembereichen ermöglicht.

Nutzen

Freiwilliges Benchmarking ist ein bewährtes Instrument zur Optimierung der technischen und wirtschaftlichen Leistung und Effizienz siedlungswasserwirtschaftlicher Unternehmen. Ganz gleich, welche konkreten Ergebnisse die eigenen Kennzahlen aufzeigen, mit einer Projektteilnahme profitieren Sie in jedem Fall hinsichtlich der nachfolgenden Aspekte:

  • Standortbestimmung im rheinland-pfälzischen Branchenvergleich für wirtschaftliche und technische Stärken und Schwächen

  • Dokumentation der Unternehmensentwicklung und Erkenntnisse über Entwicklungstendenzen innerhalb der Branche
  • Vertiefte Kenntnis über Haupt- und Nebenaufgaben bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sowie deren Strukturierung und Standardisierung
  • Innerbetrieblicher Informationsgewinn und Verbesserung der Transparenz zur Überprüfung und ggf. Neuausrichtung der Kostenrechnung bzw. des Controllings
  • Bestätigung von vermuteten Schwachstellen durch eine externe Begutachtung und
  • Quantifizierung von Effizienzmängeln
  • Festlegung von Kostenbudgets